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 Smoker Ratgeber 

Spareribs, Pulled Pork und einzigartige Dips.

Hier findest Du deinen perfekten Smoker, egal ob Einstiegsklasse oder Luxusgrill!



Das indirekte Grillen gehört zur Königsklasse der Kochkunst!

Anders als beim Holzkohlegrill wird hier das Fleisch nicht auf direkter Flamme, sondern schonend, bei geringerer Temperatur zubereitet.

Wusstest Du schon, dass es jede Menge Vorteile beim Smoken gibt?

Du musst das Gerät nicht ständig überwachen.

Häufiges Wenden ist nicht nötig, denn die Hitze kommt nicht nur von unten, sondern von allen Seiten gleichmäßig. 

Auch größere Braten wie Roastbeef oder Rippchen sprechen für indirektes Grillen. Das Fleisch bleibt von innen und von außen besonders zart und saftig.

Marinaden können besser einziehen und ermöglichen einen nachhaltigen Geschmack.

Beim Smoken sind die Garkammern vom Feuer getrennt, es entsteht kein Fettbrand und der Grill bleibt verhältnismäßig sauber. 


Inhaltsverzeichnis Startseite


Mehr nützliche Tipps & Tricks – hier


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Testergebnis - - - -
Bewertung
Materialstärke1,5 mm3 mm3,5 mm1 - 1,5 mm
Thermometer
Grillfläche70 x 50 cm80 x 40 cm68 cm x 44 cm97,5 x 44 cm
Gewicht63 Kg130 kg90 Kg76 Kg
Größe154 x 73 x 127 (144 cm) (B x T x H)160 x 200 x 40 cm (B x H x T)140 cm x 118 cm x 70 cm ( B x H x T )171 x 78,5 x 151 cm ( B x T x H )
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Es gibt einige Unterschiede und eine große Auswahl an Smokern 

Du hast Dich sicher auch schon gefragt…


welcher Smoker – Barrel, Pellet oder Ugly Drum?


 Smoker Kaufen, aber welchen Typ?

Barrel, Pellet oder Ugly Drum?

Pellet Smoker

 

Ein Alleskönner und stark auf dem Vormarsch ist der Pellet-Smoker.

Heißräuchern, Grillen und Backen – alles in einem Gerät. Von Steaks, über Kuchen bis hin zu kreativen Pizzavarianten. Große Temperaturspannen und gleichmäßig dezenter Rauch, sorgen für ein schönes Aroma. Zum Einsatz kommen hier speziell zum Grillen hergestellte Holzpellets.

Neben Obstgehölzen sind auch intensivere Räucheraromen wie Mesquite, Hickory, Eiche, usw. zu nennen.

Das Funktionsprinzip eines Pellet Grills ist schnell erklärt – in der Brennkammer des Smokers entsteht Rauch und Hitze. Beides verteilt sich dort und gart dein Grillgut indirekt. Beim Pellet Grill sind Rost und Brenner durch einen Hitzeschutz getrennt. Es entsteht Strahlungswärme, so wie in einem Umlaufofen. Die sogenannten Reverse Flow Smoker besitzen alle Eigenschaften der klassischen Version. Einziger Unterschied ist die Einleitung des Rauches. Die Arbeitsweise des Grills besteht darin, eine gleichmäßige Temperaturverteilung im Nahbereich der Garkammer zu erzielen. Spezielle Metallplatten verhindern unterhalb der Grillroste ein direktes Aufsteigen der Hitze nach oben. Der Qualm strömt durch ein geschlossenes System bis zum Ende der Garkammer und verteilt sich dort gleichmäßig. Die heißen Rauchgase werden umgelenkt und garen das Fleisch in umgekehrter Richtung. Ein Umschichten bei größeren Mengen entfällt und die Temperatur wird besser gespeichert.

   

Ugly Drum Smoker

Der preiswerte Eigenbau-Favorit schlechthin ist der Ugly Drum Smoker.

Grundlage für den Grill ist ein Stahlfass mit Spannringdeckel, in dem ein Kohlekorb, Grillroste und regelbare Zuluft-Hähne angebracht werden.

Optional kannst Du den Ugly Drum an deine Bedürfnisse anpassen. Beispielsweise durch das Einbauen einer Wasserschale als Wärmespeicher oder eines Thermometers zur Kontrolle der Garraumtemperatur. Das Einheizen der Tonne erfolgt mittels Grillkohle unter Zugabe von Holzstücken oder Spänen. Legt man ein paar glühende Stücke in den aufgefüllten Kohlekorb, so zünden die anderen Briketts nach.

Die Temperatur wird über mehrere Stunden sehr stabil gehalten. Der Water Smoker setzt auf ein einfaches und geniales Prinzip. Im Boden der Einrichtung wird Holzkohle platziert, außerdem kommen Räucherholz oder Späne auf die Glut. Das Wasser in der Schale wirkt als Hitzeschild. Beim Garen entsteht Wasserdampf, der sich im Smoker nach obenhin verteilt. Natürlich sind auch andere schmackhafte Flüssigkeiten als Inhalt für die Wasserschale denkbar. Ein tiefes Eindringen der Raucharomen verbessert letzten Endes den Geschmack. Das Resultat ist vor allem bei Fisch sehr schmackhaft, aber auch Fleisch und Geflügel profitieren von diesem Verfahren enorm. Auffallend ist ein besonders stabiles Temperaturverhalten. Die Hitze wird durch das verhältnismäßig große Innenvolumen auf einem Niveau gehalten. Der Kauf lohnt sich eher dann, wenn Du hin und wieder etwas grillen möchtest.

   

Barrel Smoker

Die bekannteste und meist verkaufte Ausführung ist der Barrel-Smoker.

Das Prinzip ist relativ einfach. Räucher- und Brennkammer liegen hier fast nebeneinander. Einige Versionen verfügen seitlich der Garkammer sogar über zusätzlichen Raum für das Grillgut. Hier lassen sich die Speisen ideal zubereiten.

Die Brennkammer liegt immer etwas tiefer als die Räucherkammer, sodass der Rauch seitlich von unten kommend das Gegrillte umstreichen kann. Ein Nachteil liegt in der Wärmekonzentration. Der Rauch kühlt während des Durchlaufs immer mehr ab. Regelmäßiges Umschichten verlängert die Grillzeit.

 


Wer die Wahl hat, hat die Qual!

Wer kennt es nicht: Man möchte sich etwas Neues kaufen, hat aber noch keine genauen Vorstellungen darüber, was es genau sein soll.

Nicht jede Ausstattung eignet sich problemlos für jeden Ort.

Doch was zeichnet einen guten Smoker aus? Solide Qualität und hohe Funktionalität?

Vor der Anschaffung eines neuen Smokers solltest Du überlegen, welche Verwendung Du anstrebt.

Smoken, Grillen, Backen oder Räuchern?

Aufgrund der unterschiedlichen Grillgeräte und Räuchermethoden variieren die Preise auf dem Markt.

Ebenso wichtig für eine Kaufentscheidung, sind natürlich deine Kenntnisse mit den verschiedenen Geräten zu kochen.

Doch Vorsicht, das neue Gerät allein ist nicht alles.

Zubehör wie eine Grillzange, Schutzhandschuhe, usw. gehören natürlich auch dazu.

Man sollte sich auf jeden Fall ein Budget setzen. 


Womit kann ein Smoker wirklich punkten?

Alle Vor- und Nachteile im Überblick   

Bei einem Barbecue werden die Speisen nicht direkt bestrahlt, sondern indirekt über den Deckel und die Seitenwände des Smokers.

Das Grillgut bleibt saftig und wird besonders zart.

Vor allem große Fleischstücke lassen sich durch das gleichmäßige Garen schmackhaft zubereiten. Eine räumliche Trennung von Feuerbox und Garkammer verhindert, dass das Fleisch weniger Saft verliert und in die Glut tropft.

Smoken ist das ideale Verfahren, Speisen schonend und gesundheitsbewusst zubereiten.

Hast Du die Funktionsweise des Smokers einmal durchschaut, dann ist das Grillen ein Klacks. Du musst das Fleisch weder wenden noch überwachen.

Beim Smoken solltest Du lediglich die Temperatur im Auge behalten.

Natürlich gibt es bei einem Barbecue auch Nachteile, aber viele Aspekte zeigen, dass sich der Smoker von einem handelsüblichen Grill absetzt.

Die längere Garzeit ist bei den allermeisten Fleischsorten keine Besonderheit.

Ein BBQ Smoker ist im Normalfall größer als ein herkömmliches Modell, daher solltest Du vor dem Kauf den Platzbedarf berücksichtigen.

Das Grillen setzt vor allem Geduld und ein wenig Geschick voraus.

Einen Smoker Kaufen ist ein konsequenter und emotionaler Entschluss. Daher solltest Du ganz persönlich einschätzen, welchen Grill Du kaufen möchtest.


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Smoker einbrennen – Die erste Inbetriebnahme

Ein Smoker muss, ähnlich wie ein Ofen oder eine Eisenpfanne, vor dem ersten Gebrauch eingebrannt werden. Dieser Vorgang wird auch Einfeuern oder Anfeuern genannt. Das Einbrennen versiegelt die Oberflächen und ist entscheidend für die Langlebigkeit des Smokers. Beim Einbrennen wird noch kein Grill- oder Räuchergut verwendet.

Warum muss ein Smoker eingebrannt werden?

Ein Smoker besteht aus offenporigem Stahl und ist an der Außenseite pulverbeschichtet oder mit einem feuerfesten Lack überzogen. Beim Einbrennen zieht die Beschichtung in den Stahl ein und bildet erst dann eine zuverlässige Schutzschicht gegen Nässe und Rost. Achte darauf, die Außenhülle während des Einbrennvorgangs nicht zu berühren. Die Lackschicht wird heiß und geschmeidig und kann durch Kontakt verletzt werden. Im Innenraum bildet sich durch den Rauch eine Patina, die wie eine Hülle den Garraum schützt und isoliert. Einen gut eingebrannten Smoker erkennst Du an der schwarzen, leicht glänzenden Innenschicht.

Smoker einbrennen – aber wie?

Du kannst den Smoker mit oder ohne Grill- und Feuerroste einbrennen. Ein Smoker sollte langsam über ein bis drei Stunden eingebrannt werden. Zu hohe Temperaturen bei der ersten Inbetriebnahme können zum Platzen und Reißen der Außenbeschichtung führen. Am besten geeignet für ein konstantes und lang anhaltendes Feuer ist Holzkohle.

Der ideale Temperaturbereich liegt zwischen 120 und 140 Grad Celsius. Beheizt werden Feuerkammer und Garraum. Wir empfehlen Dir, den Smoker in zwei Etappen einzubrennen. Die erste Heizperiode sollte ca. eine Stunde dauern. Nachdem sich der Smoker etwas abgekühlt hat, reibst Du ihn mit einem fusselfreien Tuch und einem hitzebeständigen Speiseöl ein. Sonnenblumenöl ist sehr gut geeignet, Olivenöl nicht. Danach beheizt Du den Smoker noch einmal für ein bis zwei Stunden. Das einziehende Öl erhöht die Witterungsbeständigkeit. Sollte die Temperatur den empfohlenen Bereich überschreiten, kannst Du sie durch Öffnen der Klappen regulieren.

Verzichte beim Einbrennen auf chemische Anzünder, da diese bei den niedrigen Temperaturen nicht vollständigen verbrennen und später in Dein Grillgut übergehen können.


Niedrigtemperaturgaren im Smoker – das sind die Vorteile

Kaufratgeber Smoker Niedrigtemperaturgaren wurde bereits vor ca. 10 Jahren von Wolfram Siebeck ausführlich beschrieben. Seitdem setzt sich die Garmethode immer mehr durch und findet sowohl in der Küche als auch beim Grillen ihren Einsatzbereich. Worin aber liegen die Vorteile von Niedrigtemperaturgaren und warum ist sie empfehlenswert? Was ist Niedrigtemperaturgaren? Beim Garen von Fleisch im niedrigen Temperaturbereich spricht man von Niedrigtemperaturgaren. Die Temperatur darf dabei 80 Grad nicht überschreiten. Das Fleisch erreicht eine Kerntemperatur von etwa 68 Grad, woran zu erkennen ist, dass das Fleisch verzehrt werden kann. Da das Fleisch bei einer niedrigen Temperatur gegart wird, ist eine Garzeit von mehreren Stunden erforderlich. Der Vorteil von dieser Garmethode besteht darin, dass das Fleisch sehr langsam von außen nach innen gart. Der Fleischsaft bleibt im Fleisch enthalten, da er nicht austreten kann. Das Resultat: das Fleisch bleibt saftig und ist sehr zart. Aufgrund der schonenden Garmethode findet das Niedrigtemperaturgaren nicht nur in der Küche, sondern auch beim Grillen Begeisterung. Niedrigtemperaturgaren im Smoker wird stetig beliebter und setzt sich nicht nur im Sommer durch. Niedrigtemperaturgaren vs. normales Garen Beim normalen Garen wird das Fleisch einer Temperatur von etwa 200 Grad ausgesetzt. Durch die hohe Temperatur erreicht das Fleisch zügig die gewünschte Kerntemperatur. Dadurch, dass das Fleisch mit sehr viel Hitze in Berührung kommt, entsteht eine Kruste, die bei vielen sehr beliebt ist. Der Nachteil ist, dass bei hohen Temperaturen ein gewisser Garverlust zu erkennen ist. Der Fleischsaft tritt aus und verdampft, was die Gefahr erhöht, dass das Fleisch trocken wird. Zudem werden bei hohen Temperaturen wertvolle Inhaltsstoffe des Fleisches gemindert. Beim Niedrigtemperaturgaren besteht der Vorteil darin, dass eine schonende Art des Garens erreicht wird. Der Saft sowie die wertvollen Inhaltsstoffe bleiben im Fleisch enthalten, was für einen guten Geschmack wesentlich ist. Der Nachteil dieser Methode ist, dass das Garen bei niedrigen Temperaturen eine Zubereitung von mehreren Stunden fordert. Welches Fleisch eignet sich für das Niedrigtemperaturgaren im Smoker? Nicht alle Fleischsorten eignen sich für das Niedrigtemperaturgaren im Smoker. Vorwiegend sollten Fleischstücke ohne Knochen verwendet werden. Der Fettanteil darf auch nicht zu hoch sein. Fett ist ein Geschmacksträger und nur bei hohen Temperaturen tatsächlich positiv für den Geschmack des Fleisches. Aufgrund dessen ist Rinderfilet, Reh- oder Hirschbraten, Schweinelende oder auch eine Lammkeule die entbeint wurde sehr gut für das Niedrigtemperaturgaren im Smoker geeignet. Geflügel ist ebenso gut für das Niedrigtemperaturgaren im Smoker zu verwenden, vorausgesetzt es kann auf eine krosse Haut verzichtet werden. Enten- oder Putenbrust eignen sich für das Niedrigtemperaturgaren im Smoker, insofern sie ohne Haut gegart werden, sehr gut.


Vorteile vom Niedrigtemperaturgaren im Smoker   1. Haltbarkeit Wird das Fleisch bei hohen Temperaturen gegart, bedarf es vor dem Servieren einer Ruhezeit. Liegt das Fleisch mehrere Stunden, wird es meist trocken und eignet sich nicht mehr zum erneuten Aufwärmen. Beim Niedrigtemperaturgaren im Smoker behält das Fleisch auch nach dem Garen seinen Geschmack und die Saftigkeit. 2. Zart, zarter, Niedrigtemperatur-gegart Beim Niedrigtemperaturgaren im Smoker unterliegt das Fleisch keinem Garverlust. Der Saft bleibt erhalten, so dass das Fleisch zart bleibt. 3. Fleischreifung Die Fleischreifung soll den Geschmack verbessern. Beim Niedrigtemperaturgaren im Smoker kann das Fleisch im Zeitraffer reifen und muss davor nicht unbedingt reifen. Temperaturen: Die Temperatur des Smokers sollte 80 Grad betragen. Wie lange das Fleisch bei der Temperatur garen muss, ist von der Sorte und dem Gewicht abhängig. Generell ist das Fleisch bei einer Kerntemperatur von 68 Grad gar.


Garzeiten:

  • Etwa 200 Gramm Fleisch fordern, eine Garzeit von etwa 45 Minuten bei 80 Grad.
  • Ein Braten mit 800 Gramm benötigt etwa 90 Minuten.
  • 1 kg Fleisch ist nach etwa zwei Stunden gar.
  • Ein 4 kg Fleischstück kann sogar eine Garzeit von 5 Stunden einnehmen.

Wissenswertes über Rindfleisch ( Beef )   


 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

1.    Hals, Nacken (Kamm)   

großes Teilstück mit sehr wenig Fettfasern durchzogen ( Fettanteil zwischen 5 – 10 % – perfekt für Schmorgerichte, Gulasch und Braten
2.    Fehlrippe/Hohe Rippe  
wird nach längerer Reifung gern für Fondue genommen, Gulasch und Sauerbraten sind auch eine tolle Möglichkeit.
3.    Hochrippe ( Roastbeef )
sehr zartes und saftiges Muskelfleisch aus dem auch das Côte de Boeuf geschnitten wird. Das Fleisch ist mit feinen Fettsträngen durchwachsen. Fettgehalt liegt bei ca. 20 %
4.    Schulter (Bug), Blatt 
fettarmes und hervorragendes Fleisch für Braten. Aus diesem Stück kannst Du z.b Schaufel- und Mittelbugstück schneiden und natürlich auch das so genannte falsche Filet. 
5.    Vorder u. Hinterhesse
findet meist Verwendung als Kochfleisch oder für Gulasch. Geeignet für Klärfleisch zur Klärung von Brühen. 
6.    Brust – Brustspitze
ist von Fleischfett überzogen und sehr fest. Dadurch sehr gut für geschmackvolle Eintöpfe und Suppen. Bleibt auch nach langen Garen sehr saftig.
7.    Querrippe (Spannrippe, Flachrippe) 
Gulasch, Gulaschsuppen, deftige Eintöpfe, Brühe
8.    Brust – Brustspitze
ist von Fleischfett überzogen und sehr fest. Dadurch sehr gut für geschmackvolle Eintöpfe und Suppen. Bleibt auch nach langen Garen sehr saftig.
9.    Querrippe (Spannrippe, Flachrippe) 
Gulasch, Gulaschsuppen, deftige Eintöpfe, Brühe
10.    Bauch – Düngung 
Wurstherstellung, Kochfleisch, meist eines der Preiswertesten Stücke vom Rind
11.    Hüfte (Blume) 
sehr fein durchwachsenes Fleisch. Beefsteaks, Hüftsteaks sowie auch sehr schön bei Rouladen und Braten.
12.    Kugel 
aus dem vorderen Teil der Keule stammt die Rinderkugel, eignet sich für Schmorbraten u. Rouladen 
13.    Keule mit Oberschale, Unterschale (Schwanzstück) 
die Keule hat nur einen geringen Fettanteil ( unter 10 % ) vorwiegende Verwendung für Pökeln, Schmoren, Braten und Tartar.
14.    Filet ( Lende )
Das Rinderfilet ist besonders zart. Es liegt unter dem Roastbeef und aufgrund seiner geringen Beanspruchung im Rücken des Rindes, bekommt es eine sehr feinfaserige Struktur. Aus Ihm schneidet man die Goldstücke eines Rindes. Dazu gehören Filetsteaks, Chateaubriand, Tourendes, Filet Mignon und Medaillons. Zudem werden die Abschnitte zu Filetgulasch ( Boeuf Stroganoff ) verarbeitet. 

Was kannst Du aus welchem Stück Rindfleisch herstellen?

Aus den Rindfleischstücken wie, Roastbeef, Filet der Keule mit Ober -Unterschale sowie Schulterstück ( Bug ) lassen sich hervorragend saftige Steaks, Rinderbraten oder auch schmackhaftes geschnetzeltes zubereiten. Für Schmorgerichte empfehlen wir Dir Fleisch vom Hals, Nacken ( Kamm ), Hochrippe ( Roastbeef ) und natürlich auch von Ober -Unterschale.

 

Art / Zubereitung Gerichte Stück
Grillen/Smoken Steaks Filet, Hohe Rippe, Roastbeef
Braten Steaks, Rinderbraten, Geschnetzeltes Filet, Roastbeef, Blatt, Keule
Schmoren Rouladen, Gulasch, Tafelspitz Ober- Unterschale, Hals, Blatt
Kochen Suppen, Eintöpfe, Brühen Bauch, Brust, Hohe Rippe, Zunge

 


Wissenswertes über Schweinefleisch ( Pork  

 

 

 

 

 

 

 

 


    1.     Kopf   

das Fleisch vom Schweinskopf wird gerne für Sülzen verarbeitet.    Zudem auch Eintöpfe und Suppen.
  2.     Kamm, Hals, Nacken  
Nackenfleisch ist besonders gut mit Fett durchwachsen ca. 15 – 20 %. Du schneidest saftige Nackenkotelett und Steaks daraus oder kannst ihn im ganzen für einen Braten verarbeiten. 
  3.     Brustspitz, Dicke Rippe 
aus ihr werden Sparerips, Eintöpfe und andere Gaumenfreuden zubereitet. Dicke Rippe findet zudem viel Verwendung im Smoker. Der Fettanteil liegt zwischen 20 – 25 %
  4.     Schulter, Bug  
Fettanteil zwischen 8 – 12 %. beliebte Herstellung für Krustenbraten, Rollbraten und Gulasch. Nach dem auslösen und entschwarten hat sie nur noch einen sehr geringen Fettanteil.
  5.     Vorder und Hintereisbein ( Stelze )
Eisbein oder Grillhaxe, bis 11 % Fett
  6.     Füße
Grillhaxe, bis 11 % Fett 
  7.     Kotelett 
aus dem Karree, mit gerade mal 5 % Fett, schneidest Du die beliebten Schnitzel, Steaks, Kotelett, Schmetterlingssteaks. Saftige Braten und zartes Kasseler auf Sauerkraut stehen Dir bei diesem Stück auch zur Auswahl.
  8.     Filet  
auch sagt man Lummer-Kotelett, es ist das zarteste Stück Fleisch im Schwein und hat gerade mal 2 % Fett. Perfekt für Medaillons und Fonduefleisch.
  9.     Kotelett 
aus dem Karree, mit gerade mal 5 % Fett, schneidest Du die beliebten Schnitzel, Steaks, Kotelett, Schmetterlingssteaks. Saftige Braten und zartes Kasseler auf Sauerkraut stehen Dir bei diesem Stück auch zur Auswahl.
10.     Bauch
Schweinebauch ist der wohl preiswerteste Teil am Schwein. Er kann gegrillt oder gekocht werden. Sein Fettanteil liegt bei ca. 30 %. Daher auch ein hervorragender Geschmacksgeber für Suppen und Eintöpfe. 
11.     Schinken 
das Schinkenstück lässt sich in vier teile Schneiden. ( Nussschinken, Schinkenspeck, Oberschale und Unterschale ) daraus lässt sich roher Schinken und gekochter Schinken herstellen. Er wird gern geräuchert oder für Steaks, Schnitzel und zu Braten verarbeitet. 
12.     Rückenspeck – grüner Speck  
mit über 70 % Fett ist er perfekt für Suppen und Eintöpfe = Geschmacksgeber
13.     Schwanz
Suppeneinlage und Sülzen

Was kannst Du aus welchem Stück Schweinefleisch herstellen?   Das Schweinefleisch gehört unangevochten zu den Lieblingen der Nation. Ein junges Mastschwein wird in der Regel nur 8 Monate alt und wiegt zwischen 10 bis 20 Kilo. Die Keule ist das größte und vielseitigste Stück am Schwein. Aus ihm lassen sich Braten, Steaks u.v.m. Schneiden. Hier nochmal eine Übersicht über die verschiedenen Möglichkeiten der Verwendung.


Art / Zubereitung Gerichte Stück
Grillen/Smoken Steaks, Medaillons, Koteletts Filet, Hüfte, Kamm, Rücken
Braten Schnitzel, Geschnetzeltes, Koteletts Kamm, Nuss, Ober u. Unterschale, Hüfte
Schmoren Gulasch Ober- Unterschale, Schulter
Kochen Suppen, Eintöpfe, Brühen,

Sülzen

Bauch, Brust, Hohe Rippe, Zunge, Kopf, Kamm

Welche Garstufen gibt es und welche empfehlen wir!

Jeder hat einen anderen Geschmack und liebt sein Fleisch anders gebraten oder gegrillt. Die sechs Garstufen von Fleisch – Blue, Rare, Medium Rare, Medium, Medium Well und Well Done – sind für viele geheimnisumwitterte Zustände von gegartem Fleisch. Was sich dahinter verbirgt und wie Du Dein Fleisch perfekt auf den Punkt zubereiten kannst, zeigt der folgende Beitrag.

Garstufen – von Frankreich und England in die ganze Welt

Fleisch wird zwar seit der Nutzung des Feuers in den meisten Fällen gegart, die fein differenzierten Garstufen wurden jedoch erst im Laufe des 18. Jahrhunderts zuerst in Frankreich und England entwickelt und später von anderen Ländern übernommen. Im Französischen gibt es daher jeweils einen eigenen Ausdruck für die englischen Bezeichnungen der einzelnen Garstufen.

So wird die Garstufe einfach bestimmt

Die Zubereitung größerer Fleischstücke, wie Roastbeef, Rinderbraten oder Rinderfilet am Stück gelingt perfekt, wenn die Kerntemperatur des Fleisches mit einem Fleischthermometer gemessen wird. Fleischthermometer sind in der Regel hitzebeständig und können problemlos im Backofen oder Smoker verwendet werden. Bei den Garstufen in der Liste sind die jeweiligen Kerntemperaturen als Anhaltspunkte mit aufgeführt. Eine einfache und zuverlässige Testmethode für die Garstufe bei Steaks ist die Fingerprobe. Dazu drückt man mit einem Finger oder Daumen in die Mitte des Fleisches und kann anhand des Verhaltens recht genau bestimmen, welche Garstufe das Fleisch erreicht hat. Die Garstufen in der folgenden Liste beziehen sich alle auf Rindfleisch. Bei anderen Fleischsorten wie Lamm, Schwein, Wild oder verschiedenen Geflügeln gibt es nur drei Garstufen: Medium (nicht bei allen), Rosa und Well Done.


Blue – für puren Fleischgenuss

Bei dieser Garstufe ist das Fleisch innen roh und stark blutig. Die äußere Kruste ist braun und sehr dünn. Bei der Fingerprobe fühlt sich das Fleisch schwammig an. Die Kerntemperatur beträgt etwa 45 bis 50 C.

Rare – der Klassiker für Fleischliebhaber

In dieser Garstufe ist die gebräunte Kruste etwas dicker. Das Innere ist immer noch rot, aber nicht mehr so blutig. Die Kerntemperatur ist nur 2 bis 3 Grad höher, als bei Blue. Das Fleisch reagiert bei der Fingerprobe mit einer starken Rückfederung. Bei den Garstufen Blue und Rare empfiehlt es sich, nicht übermäßig viel davon zu verzehren. Verschiedene Studien haben in den vergangenen Jahren gezeigt, dass zu viel rotes Fleisch Magen- und Darmkrebserkrankungen verursachen kann.
Medium Rare – roter Kern und zarte Kruste
Die Medium rare Garstufe wird hierzulande als Englisch bezeichnet. Das Fleisch ist außen knusprig und innen rot, aber nicht mehr blutig. Bei der Fingerprobe federt das Fleisch leicht zurück. Die Kerntemperatur beträgt etwa 55° C.
Medium – innen zart Rosa und außen knusprig
Bei der Garstufe Medium ist das Kernfleisch zart Rosa und saftig. Die Kruste ist sehr knusprig. Die Kerntemperatur beträgt etwa 58 bis 60° C. Beim Fingerdruck federt das Fleisch nur noch wenig zurück. Diese Garstufe gilt bei vielen Fleischliebhabern als optimal, da das Fleisch hier besonders zart und saftig, aber in keinem Fall mehr blutig ist.
Medium Well – zartes Fleisch mit einem rosa Kern
Medium Rare ist die letzte Garstufe vor ganz durch gegartem Fleisch. Das Fleisch hat bei dieser Garstufe nur noch einen kleinen rosafarbenen Kern. Um den Kern herum ist das Fleisch durchgegart. Die Kerntemperatur ist entsprechend höher und beträgt etwa 65° C. Bei der Fingerprobe fühlt sich das Fleisch fest an und federt kaum noch zurück.
Well Done – durch und durch gar
Well Done ist die bevorzugte Garstufe für alle, die kein Blut sehen können. Das Fleisch ist bis zum Kern gegart. Die Temperatur im Inneren beträgt beim Erreichen der Garstufe rund 75° C. Drückt man mit dem Finger auf das Fleisch, fühlt es sich fest an und federt nicht mehr.


Nach dem Garen braucht das Fleisch Ruhe

Die starke Heizeinwirkung beim Braten oder Grillen treibt den Fleischsaft aus den Fasern. Wird das Fleisch unmittelbar nach dem Garen angeschnitten, tritt der Saft aus und verläuft auf dem Teller. Gönne dem Fleisch daher eine Ruhepause nach der Zubereitung. Lasse es in Alufolie eingewickelt ein paar Minuten liegen, damit sich der Saft wieder gleichmäßig im Fleisch verteilen kann und beim Anschneiden nicht ausläuft. Fleisch mit der gewünschten Garstufe zuzubereiten, ist keine Hexerei, erfordert aber ein wenig Erfahrung. Auf der sicheren Seite bist Du, wenn Du für die Fleischzubereitung, egal ob Steak oder Braten, einen Smoker benutzt. Durch die variable, indirekte Hitze im Smoker werden Steaks, Schnitzel und Braten aller Art immer perfekt gegart, bleiben zart und saftig. Genau so, wie Du es am liebsten magst.


Kohle, Briketts, Holz: Welches Brennmaterial ist das Richtige? Ein Grill oder Smoker kann mit viel befeuert werden: Du kannst mit Holzkohle einheizen, kannst spezielle Grillkohle verwenden oder Briketts. Du kannst Deinen Smoker mit Holz befeuern wie Deinen Kamin, kannst aber auch Räucherchips oder Räuchermehl verwenden. Die Brennmaterialien unterscheiden sich hinsichtlich Preis, Hitzeentwicklung, Brennverhalten und -dauer. Aber auch der Geschmack des Grillguts beziehungsweise der Räucherwaren variiert. Und dann ist da noch der gesundheitlich Faktor.


Ist Kohle gleich Kohle?

Natürlich nicht Holzkohle, Braunkohle und Steinkohle sind ganz unterschiedliche Produkte, und nicht alle sind als Grillkohle geeignet. Reine Holzkohle entsteht, wenn Holz nicht vollständig verbrennt, sondern verkohlt. Sie ist energiereicher als Holz. Und sie ist als reines Naturprodukt auch als Grillkohle geeignet. Braunkohle heißt Braunkohle, weil sie gelblich-bräunlich ist. Es handelt sich dabei um einen fossilen Brennstoff: Braunkohle entsteht, wenn prähistorische Wälder, Sträucher und Gräser sich in Mooren als Torf ansammeln und unter Druck zu Kohle werden. Braunkohle ist im Gegensatz zu Steinkohle noch recht jung. Sie enthält aber Schwefel und ist ganz sicher nicht zum Grillen geeignet. Das gilt auch für Steinkohle. Briketts zum Grillen sollten aus Holzkohle bestehen. Einige Anbieter haben Braunkohle-Briketts im Sortiment: Bitte nicht damit grillen. Die sind eher zum Heizen geeignet. Briketts brennen länger als Holzkohle, weil sie aus gemahlenen Holzkohlestücken bestehen, die mit Bindemitteln zusammengepresst sind. Du kannst das auch selbst feststellen: Ein Brikett wiegt mehr als ein Stück Holzkohle der gleichen Größe. Holzkohlebriketts sind zum Grillen sehr gut geeignet. Sie werden auch zum Smoken verwendet. Alles, was etwas länger erhitzt werden muss, ist insbesondere im Smoker mit Briketts gut zu machen. Bitte achte darauf, dass Du wirklich Holzkohlebriketts kaufst – es gibt auch Steinkohlebriketts und Braunkohlenbriketts. Die gehören aber weder in den Grill, noch in den Smoker oder Räucherofen, sondern in den Kamin zum Heizen.


Brenndauer und Brenntemperatur sind die Hauptunterschiede

Während Holzkohlen sehr schnell und heiß abbrennen, hast Du manchmal Probleme, Briketts zum Brennen zu bringen. Sie brennen bei niedrigeren Temperaturen, halten diese aber dafür länger und verbrennen insgesamt langsamer. Ein Brikett kann gut und gerne zwei bis drei Stunden lang brennen. Das schafft Holzkohle nicht. Nur eine einzige Firma stellt in Deutschland aus Buchenholz Holzkohle her. Das passiert im industriellen Verfahren, also in großem Stil. Bei der Herstellung wird unbehandeltes Buchenholz in großen Öfen, sogenannten Retorten, verkohlt. In die Öfen kommt nur Holz, das vorher getrocknet wurde und einen Feuchtigkeitsgehalt von etwa 15 – 18 % hat. In den Öfen wird das Buchenholz luftdicht verschlossen und auf etwa 550° C erhitzt. Wird die Kohle aus Holz im Meiler- oder Köhlerverfahren hergestellt, beträgt die Temperatur nur etwa 350° C. Da bei der Verkohlung immer Teere und Säuren entstehen, ist das Verfahren im modernen Retortenofen günstiger. Denn bei den höheren Temperaturen verbrennen die entstehenden Teere und Säuren, die in der Holzkohle unerwünscht sind, sofort. Das ist umweltfreundlicher als die anderen Verfahren, bei denen diese Stoffe zu Boden sickern.


Auf den Hersteller achten

Holzkohle wird aus Buchenholz hergestellt. Die Kohle ist hochwertig, und bei namhaften Herstellern solltest Du davon ausgehen können, dass Deine Grillkohle auch wirklich nur Kohle enthält. Bei günstigen Anbietern ist das nicht zwangsläufig der Fall, und da lässt sich oft auch nicht nachvollziehen, woher Kohle oder Briketts denn nun wirklich kommen, geschweige denn, was darin ist. Und gerade bei Briketts ist nicht immer nur Kohle enthalten. Wenn Du ein gutes Preis-Leistungs-Verhältnis suchst, kaufst Du große Mengen auf einmal. Säcke mit 10 oder 15 kg Grillkohle enthalten deutlich weniger Bruch und Staub als beispielsweise Tütchen mit 3 kg. Große Stücke sind wünschenswert, weil sie länger und besser brennen als kleine Bruchstücke. Kohlenstaub kannst Du beim Grillen und Smoken nicht wirklich gebrauchen. Willst du sichergehen, dass Du wirklich nur große Kohlenstücke kaufst, kannst Du den Riesel- und Fummeltest machen: Einmal den Sack auf den Kopf stellen und lauschen. Große Kohlenstücke machen, wenn sie der Schwerkraft folgen, andere Geräusche als Staub und kleine Stücke. Und Du kannst große Stücke relativ leicht ertasten, während Du Kohlenstaub im Sack eher nicht zu fassen bekommst. Ein weiteres Qualitätsmerkmal ist das DINplus-Logo. Der Asche-, Wasser- und Kohlenstoffanteil von Holzkohle und Holzkohlebriketts wird von der europäischen Norm DIN EN 1860-2 geregelt. Darin steht, dass Bitumen, Glas, Pech und Schlacke als Inhaltsstoffe nicht erlaubt sind. Trägt Deine Grillkohle das DINplus-Logo, ist der Anteil an Kohlenstoff besonders groß und der Gehalt an Asche gering. Fehlen Din- oder TÜV-Logo, lass die Finger von der Kohle.


Räucherchips und Räuchermehl: Ist das Holz?

Ja, das ist Holz. Räuchermehl wird in der Regel zum Kalträuchern von Fisch und Fleisch verwendet, kommt also im Räucherschrank oder in einem großen Smoker zum Einsatz. Von Kalträuchern spricht man, weil mit dem Mehl keine hohen Temperaturen erreicht. Aus welchem Holz Dein Räuchermehl hergestellt wurde, erfährst Du auf der Packung. Jede Holzsorte hat ein ganz eigenes Aroma, das beim Räuchern auf das Räuchergut übergeht. Wenn Du nur auf das Aroma aus bist, kannst Du Räuchermehl natürlich auch verwenden, um Dein Grillgut etwas zu veredeln. Auf dem Holzkohlengrill solltest Du das Räuchermehl aber in Alufolie einwickeln, damit es nicht verbrennt. Räuchermehl geht sehr schnell in Flammen auf. Stich mit einer Gabel oder einer Nadel auf einer Seite Löcher in die Folie, so dass der Rauch aus dem Räuchermehl entweichen kann. Räucherspäne bestehen ebenfalls aus Holz. Die einzelnen Partikel sind etwas größer als beim Räuchermehl. Sie entzünden sich nicht selbst und sind insbesondere zum Räuchern von Fisch sehr beliebt. Gibst Du Räucherspäne in großen Mengen auf Grillkohle, wird diese normalerweise erstickt. Das kannst Du beim Holzkohlengrill nutzen, um Dein Grillgut mit dem typischen Geschmack von Räucherwaren zu veredeln. Willst Du besonders viel Rauch, solltest Du dafür sorgen, dass die Räucherspäne nicht erstickt oder feucht auf der Grillkohle landet. Räucherchips sind noch einmal etwas größere Partikel. Sie werden typischerweise auf dem Holzkohlengrill verwendet, um das typische Raucharoma zu erlangen. In der Räucherbox direkt über den glühenden Kohlen sind die Räucherchips am besten aufgehoben. Sie sind leicht zu handhaben, so dass auch Einsteiger im Räuchern einfach leckere Resultate erzielen. Bei allen drei Produkten solltest Du unbedingt darauf achten, dass Du keine Waren aus Nadelhölzern verwendest. Diese harzen und entzünden sich sehr leicht. Am häufigsten werden in Deutschland Buchen- und Fruchthölzer (51 % und 18 %) verwendet, aber auch Hickory (9 %), Eiche (8 %) und Erle (6 %). Walnuss und andere Hölzer schlagen mit jeweils 4 % zu Buche. Während Fruchthölzer einen eher milden Geschmack beim Räuchern erzeugen, sind die anderen Hölzer kräftiger und würziger.


Was ist besser wofür?

Wenn Du einfach mal schnell Grillen willst, bist Du mit Grillkohle gut beraten. Für längere Angelegenheiten wie Pulled Pork oder Beef Brisked sind dagegen Briketts besser geeignet. Auch der Minion Ring wird aus Briketts gelegt. Willst Du mit dem Holzkohlengrill Raucharoma erzeugen, solltest Du idealerweise Räucherchips verwenden. Räucherspäne und Räuchermehl sind auch geeignet, allerdings musst Du hier aufpassen, dass sie nicht verbrennen.


Gemüse, Salate und Fisch zum Grillen – gesundheitsschädliches Grillen, ein Mythos? Wer beim Stichwort Grillen sofort an halb verkohltes, fetttriefendes Fleisch und Würste denkt, hat die Trends der letzten Jahre verschlafen: Auf dem Grill wird längst nicht mehr nur rotes Fleisch gegart. Gesund Grillen heißt der Trend, der sich mit Gemüse grillen und Fisch grillen beschäftigt, den Grill zum Räuchern und Smoken nutzt und insgesamt zu einer ausgewogenen und gesunden Ernährung beitragen will. Salate zum Grillen gehören selbstverständlich dazu.


Das Fett macht es

Wenn das Fett in die heiße Kohle tropft, beißende

r Rauch aufsteigt und die Flammen nach dem Fleisch lecken, dass sich in der Hitze auf dem Rost zischend zusammenzieht, dann ist das natürlich nicht ideal. Das bedeutet aber nicht, dass Du auf Fleisch verzichten und nur noch Gemüse grillen musst. Auch Fleisch kann sich relativ risikoarm grillen lassen. Du solltest darauf achten, dass es kein zu fettes Fleisch ist, und Du solltest eine Alufolie unterlegen. Die fängt nämlich eventuell tropfendes Fett sowie die überschüssige Marinade auf. Im Prinzip gilt diese Regel nicht nur für Fleisch, sondern auch wenn Du Fisch grillen oder Gemüse zubereiten willst. Warum nun genau ist das so schlimm, wenn Dir etwas Fett oder Marinade in den Grill tropft? Fett und Marinaden verbrennen, wenn sie mit der Heizspirale des Elektrogrill, der Glut oder der Gasflamme in Berührung kommen. Es entstehen krebserregende Stoffe, sogenannte PAK oder polyzyklische aromatische Kohlenwasserstoffe. Im Rauch, der von verbranntem Fett und Marinaden aus dem Grill aufsteigt, ist sogenanntes Benzapyren enthalten. Das lagert sich im Fleisch an, wenn das Fleisch mit dem Rauch in Berührung kommt. Und zwar nicht zu knapp: Ein Kilogramm Fleisch enthält nach Expertenangaben bis zu 8 Mikrogramm Benzpyrene. Das entspricht dem, was der Rauch von etwa 600 Zigaretten enthält. Benzpyrene sind krebserregend.


Die Ernährung sollte ausgewogen sein

Ein weiteres Problem der alljährlichen Grillsaison besteht darin, dass wirklich viel Fleisch gegessen wird. Hier ein Steak, dann noch ein Würstchen oder zwei, dazu kommen Bauchspeckscheiben, Hähnchenflügel und marinierte Fleischstücke. Das ist einfach zu fleischlastig. Du kannst leicht Abwechslung in die Sache bringen, indem Du auch mal etwas Gemüse auf den Grill legst. Paprika, Tomaten, Aubergine, Kürbis, Champignons, verschiedene bunte Kartoffeln und natürlich Maiskolben sind perfektes Grillgut. Wenn Du keine Angst vor Meerestieren hast, solltest Du unbedingt mal Fisch grillen: Lachs- und Thunfischsteaks vom Grill sind ein Genuss! Leicht säuerliche Ananas, Bananen, Mangos, Wassermelone und Papaya schmecken leicht gegart hervorragend und ergänzen würziges Fleisch und Fisch. Auch die Salate zum Grillen sollten über schwere, kohlenhydratlastige Kartoffel- und Nudelsalate hinausgehen.


Auf hochwertiges Fleisch achten

Es muss nicht immer das Schweinenackensteak sein, das auf dem Grill landet, und auch nicht die Bratwurst. Der Fettanteil liegt bei Wurstwaren meist bei etwa 25 %, das ist ein Viertel der gesamten Wurst. Hühnerfleisch und Schnitzelfleisch dagegen hat einen recht niedrigen Fettanteil, meist so um die 2 %. Beim Kotelett kommst Du auf etwa 5 %, beim Hackfleisch auf 11 %. Fisch ist unter Umständen fetthaltiger, aber hier ist die Art der Fette ausschlaggebend: Sie gelten als gesundheitsförderlich, nicht schädlich. Thunfisch und Lachs sind sehr fett, Du kannst diese Fische trotzdem sehr gut vom Grill genießen. Auch Forelle ist als Süßwasserfisch zum Grillen gut geeignet. Pökelwaren gehören grundsätzlich nicht auf den Grill. Sie sind mit Salz haltbar gemacht, und das enthaltene Pökelsalz reagiert unter Hitzeeinfluss mit den Aminen im Fleisch. Es entstehen Nitrosamine, und die sind krebserregend. Daher sollten Pökelwaren auch nicht zum kurzen Anwärmen oder Warmhalten auf den Grill gelegt werden.


Auf die Temperatur achten

Ganz egal, was Du grillen willst: Gesund Grillen bedeutet, dass Du auf die Temperatur achtest. Wenn Dein Grillgut beim Garen mehr als 160° C erreicht, entstehen aus den Proteinen und Peptiden in Gemüse, Fisch und Fleisch sogenannte heterozyklische, aromatische Amine, kurz HAA genannt. Und die gelten ebenso als krebserregend wie die bereits angesprochenen Nitrosamine und PAH. Die Verwendung eines Thermometers, das Du direkt im Grillgut anwenden kannst, ist also gar keine schlechte Idee. Und natürlich kannst Du Deinen Fisch, Dein Gemüse und Dein Fleisch auch einfach indirekt garen: Indem Du die Lebensmittel im Smoker zubereitest. Auf Deutsch würde man das als Räuchern bezeichnen, aus dem Englischen kommt der Begriff Smoken.


Smoken statt Grillen – ist das gesünder?

Das Besondere beim Smoker ist, dass das Drillgut nicht direkt über der Hitzequelle liegt, sondern langsam und indirekt gegart wird. Der heiße Rauch aus dem Verbrennungsprozess (verschiedene Holzarten) umströmt das Grillgut, so dass Fleisch, Fisch und Gemüse beim Grillen (beziehungsweise Smoken) den typischen Rauchgeruch annehmen. Abhängig vom verwendeten Holz bekommt das Grillgut ganz verschiedene Aromen. Grundsätzlich sollte beim Smoken nur sehr trockenes Holz verwendet werden, aus unbedenklicher Quelle. Damit ist sichergestellt, dass Du beim Smoken nur trockenen, heißen Holzrauch freisetzt, der keine schädlichen Chemikalien enthält. Soweit die Theorie – praktisch siehst Du dem Holz manchmal von außen nicht an, ob es harzreich ist, wirklich trocken ist oder in irgendeiner Art und Weise behandelt wurde. Smoken wie auch Räuchern gilt als weniger gesundheitsschädlich als direktes Grillen. Denn Dein Grillgut ist beim Räuchern und Smoken niedrigeren Temperaturen ausgesetzt, und es können keine feuchten und fettigen Bestandteile der Lebensmittel in die Hitze tropfen. Trotzdem entstehen auch beim Räuchern und Smoken bei Temperaturen über 160° C unter Umständen die krebserregenden Stoffe PAH und HAA.


Zusammengefasst: Tipps zum gesunden Grillen, Räuchern und Smoken:

  • Verwende beim Grillen eine Alufolie oder eine Schale zwischen Grillgut und Hitzequelle, so dass Fett und Marinaden nicht in die Flammen oder auf die Heizspirale tropfen können.
  • Achte auf eher mageres Fleisch.
  • Ersetze das übliche rote Fleisch von Rind und Schwein öfters durch Huhn, Fisch oder Meeresfrüchte. Denn der Verzehr von rotem Fleisch kann Darmkrebs fördern.
  • Ergänze das Fleisch auf dem Grill mit Gemüse, Fisch und Obst.
  • Achte darauf, auch Salate zum Grillen bereit zu halten: Sie liefern zusätzliche Vitamine und Mineralstoffe, machen satt und sorgen dafür, dass Du nicht mehr als die empfohlene tägliche Portion von maximal 150 g Fleisch zu Dir nimmst.
  • Achte beim Grillen, Smoken und Räuchern darauf, dass Deine Lebensmittel auf nicht mehr als 160° C erhitzt werden.
  • Verwende keine Pökelwaren.
  • achte darauf das Dein Grillgut nicht direkt den Flammen ausgesetzt ist.
  • vermeide Verbranntes und verkohltes Grillgut
 

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Die Geschichte des BBQ Smokers

Der Anfang des Barbecues liegt bereits im 16. Jahrhundert um das Jahr 1521 bei den Piraten in der Karibik. Mit der Zeit der Sklaverei hielt das Barbecue auch in den Südstaaten der USA Einzug. Hier wurde es vor allem zu Beginn des 19. Jahrhunderts als gesellschaftliches Ereignis zu Schlachtfesten durchgeführt und zelebriert. Der Smoker an sich kam erst später in der heutigen Form dazu. Ursprünglich diente eine Grube als Garraum. Nachdem sich diese Garmethode durchgesetzt hatte, fingen die damaligen Sklaven und auch weniger betuchte Familien an, Alternativen zu finden. So wurden beispielsweise umgedrehte Stahlwannen als Garraum oberhalb der Glut ausprobiert, die dem heutigen Smoker in ihrer Form ähnlich sehen. Gesmokt wurde im BBQ Smoker vor allem deswegen, weil durch den Vorgang im Barbecue Smoker die Fleischzubereitung sehr schonend stattfindet. Mit der richtigen Gewürzmischung konnte dann sogar minderwertiges Fleisch im Smoker Grill so verarbeitet werden, dass es essbar war. Minderwertig hier allerdings in Bezug auf Schnitt und Fleischstruktur, da es über dem offenem Feuer kaum garen konnte. Die typischen Beilagen waren damals Kartoffeln, Maisprodukte, Krautsalat und Bohnen, eben das, was der einfache Mann von der Straße oder auch der Sklave zur Verfügung hatte. Allerdings variieren die Beilagen von Region zu Region. In der Regel wurde damals wie heute alles Erdenkliche an Fleisch mit einem Barbecue Smoker gegart. Die häufigsten Fleischarten sind jedoch Rind, Schwein und Lamm. Aber auch Fisch findet im BBQ Smoker immer wieder Anwendung. Wie bereits erwähnt, fand das Smoken seine Anfänge im mittleren und südlichen Amerika. Seit der Sklaverei jedoch ist das Räuchern oder Grillen mit einem Smoker Grill vor allem in den südlichen Bundesstaaten der USA sehr verbreitet und beleibt. Gerade in den ehemaligen Baumwollhochburgen wie etwa North und South Carolina gehen auf eine lange Tradition des Barbecues zurück. Von hier aus wurden nach den Südstaaten auch die Nordstaaten erobert, so dass das Smoken überall in den USA heutzutage ein wesentlicher Bestandteil des sozialen Lebens ist. In der Geschichte wurde das Barbecue als soziales Ereignis durch Politiker hervorgebracht. Diese nutzen es als Dankeschön zum Fundraising oder zur Siegesfeier. So etwa der 1923 gewählte Gouverneur von Oklahoma, der zum Barbecue insgesamt 289 Rindern, 70 Schweinen, 36 Schafen, 2540 Kaninchen, 134 Opossums, 15 Rehen, 1427 Hühnchen und einer Antilope reichte. Aufgrund der stetig gestiegenen Popularität finden in den USA mittlerweile seit 1973 beginnend mit dem World Bar-B-Que Contest echte Festivals rund um den BBQ Smoker statt. Die Saison dieser Festivals beginnt im Herbst mit dem American Royal in Kansas City und endet mit dem Memphis in May. Hier finden sowohl lokale als auch die US-Meisterschaften mit dem Smoker Grill statt. Dabei sehen dieses Festivals bis zu 150.000 Besucher. In Deutschland geht der Trend zum Barbecue und dem Smoker seit Anfang dieses Jahrtausends über. Allerdings ist der Hype hier noch nicht so groß wie in den USA. Von der Erdgrube über Stahlwannen bis hin zum heutigen Smoker hat es eine lange Entwicklung gegeben. Mit Erfindung des Autos wurden auch die ersten mobilen Smoker eingeführt, die ihre Waren an der Straße verkauften. Heute gibt es seit etwa Mitte des letzten Jahrhunderts professionelle BBQ-Restaurants. Wer einen Smoker kaufen möchte, hat eine große Auswahl unterschiedlicher Geräte zur Verfügung. Der beliebteste Smoker Grill Typ ist der Barrel-Smoker.